Begriff Warenkorb

Der Begriff Warenkorb

Der Warenkorb ist heutzutage ein fester Bestandteil in jedem Online Shop und in jedem Shopsystem. Er dient zum Sammeln von Produkten, die zu einem späteren Zeitpunkt auch direkt über diesen gekauft werden können. Anfänglich wurde keinesfalls jeder Online Shop auch mit einem hauseigenen Warenkorb betrieben.

Was ist ein Warenkorb eigentlich?

Der Warenkorb im E-Commerce ist ein von Verbrauchern akzeptierter digitaler Container zur Sammlung von Waren. Wie auch im Supermarkt muss nicht zwingend jeder Artikel der sich im Warenkorb befindet auch tatsächlich gekauft werden, jedoch kann der Kunde so erst einmal einen Überblick über die Waren erhalten, die ihn interessieren und dessen Kauf er in Erwägung zieht.

Generell ist der Warenkorb der dritte Schritt bei einer Shoppingtour in Online Shops, wobei diesem Schritt das Ansurfen der Webseite und der Auswahl der Produkte vorausgehen. In diesem selbst können die Artikel noch einmal überprüft werden, zudem werden hier auch der Preis, die Menge und ein Kostenvoranschlag aller im Warenkorb befindlichen Artikel gegeben. So erhält der Käufer noch einmal einen Überblick über seine ausgewählten Artikel, bevor er schließlich direkt über den Korb den Bestellvorgang abschließen und die Zahlung des Rechnungswerts veranlassen kann.

Der Warenkorb von Kunden akzeptiert

Im E-Commerce konnte sich der Korb vor allem deshalb so gut durchsetzen, weil er von den Kunden bereits vor dem Internet akzeptiert wurde. Sobald ein kleinerer Einkauf im Supermarkt getätigt wurde er zum Einsatz, während die größeren Einkaufswagen für diesen Fall ignoriert wurden.

Im Internet ist der sogenannte Einkaufswagen aufgrund seiner digitalen Umsetzung natürlich unabhängig von der Menge – er dient einfach als Sammelpunkt für alle Waren. Eine weitere Abwandlung des Einkaufswagen ist der „Merkzettel“ beziehungsweise die „Merkliste“ die sich in vielen Online Shops befindet. Auf dieser können Artikel dauerhaft vorgemerkt werden, während sich der Korb in der Regel nur über eine feste Zeitdauer (zum Beispiel 30 Minuten) speichert, danach wird er über einen Cookie automatisch entleert.

Die Geschichte des Warenkorbs

Er existierte schon vor den Einkaufswagen und dient seit jeher als fester Bestandteil bei einem Einkauf. Vor der Erfindung des Einkaufswagens war es gang und gäbe dass Personen ihren eigenen Behälter mit zum Einkauf nahmen um die Produkte vor und nach dem Kauf zu verstauen. Alternativ konnte auch ein einfacher Beutel eingesetzt werden. Mittlerweile finden sich klassische Warenkörbe kaum noch im Alltag, da jeder Supermarkt mittlerweile Einkaufswagen oder Tüten anbietet, mit denen die Waren zur Kasse und anschließend nach Hause transportiert werden können.

Im Internet ist er jedoch ein fester Bestandteil, auch wenn das nicht immer so war. Gerade in den Anfangszeiten des Internets existierte der Korb in seiner heutigen Form noch nicht, da Bestellungen oftmals via E-Mail abgewickelt wurden, in denen dann die Artikelnummer und Anzahl erfasst wurde. Mittlerweile bietet jedoch jede Shopsoftware die Integration des Warenkorbs an, auch weil dieser aus den Köpfen der Verbraucher nicht mehr wegzudenken ist. Über einfache Mausklicks können Produkte dem Warenkorb hinzugefügt oder später wieder aus diesem gelöscht werden. Auch eine Anpassung der Menge ist im Nachhinein über den Warenkorb möglich.

Der Begriff Warenkorb

Der Begriff setzt sich aus den 2 Substantiven „Waren“ und „Korb“ zusammen und erklärt sich damit weitestgehend schon selber. Ein sogenannter Korb, in der Regel relativ stabil und fest verarbeitet, in dem auch größere Mengen von Waren platziert werden können. So müssen Waren nicht einzeln transportiert werden, zudem können auch schwerere Produkte über die Griffe leichter von A nach B bewegt werden. Da der Korb immer offen ist, können an der Kasse Produkte schnell entnommen oder wieder hereingelegt werden.

Der klassische Warenkorb als Begriff ist nicht mit dem Begriff aus der Volkswirtschaftslehre zu verwechseln. Hier bezeichnet ein „Warenkorb“ eine Methode zur Kategorisierung des Preisindexes und zur Analyse der Inflation. Der Begriff „Warenkorb“ in der Volkswirtschaftslehre orientiert sich jedoch ebenfalls am klassischen Warenkorb und fasst unter anderem eine Zusammensetzung von Waren- und Produktkategorien zusammen. Der „Warenkorb“ in der VWL wird unter anderem zur Ermittlung des VPI (Verbraucherpreisindex) verwendet und kann für Länder, Kontinente und abgesteckte Regionen separat ermittelt werden.

Der Warenkorb im E-Commerce

Im E-Commerce ähneln sich die Warenkörbe verschiedener Shopsysteme nahezu identisch. Es wird der gleiche Umfang zur Konfiguration sowohl für den Shopbetreiber als auch für den Kunden geboten. Wurden die gewünschten Produkte im E-Commerce beim Einkaufswagen ausgelegt beziehungsweise in diesen hineingelegt, kann der Bestellprozess im Anschluss weiter verfolgt werden.

Ein Warenkorb ist keine endgültige Zusammenstellung von Waren. Die Bestellung wird folglich nie mit dem Hinzufügen von Produkten abgeschlossen, sondern erst mit dem späteren Kauf, der nach einer vorherigen Überprüfung aller im Korb befindlichen Artikel erfolgt.

Dieser ist im E-Commerce seit mehr als einem halben Jahrzehnt in nahezu allen Online Shops implementiert, auch können über diesen, anders als im Supermarkt, Gutscheine und verschiedene Rabatte eingelöst werden. Auch wird im Pordon bereits eine Übersicht über die anfallenden Kosten, oft auch bereits mit Versandkosten, ausgegeben. So erhält der Nutzer nicht erst an der Kasse einen Überblick über den Rechnungsbetrag, sondern schon während er die einzelnen Produkte dem Korb hinzugefügt.

Kurzfassung: Was zeichnet einen Warenkorb aus?

Dem Warenkorb liegen online verschiedene Charakteristika zu Grunde:

– es können Produkte jederzeit hinzugefügt, in ihrer Menge verändert und auch wieder komplett entfernt werden
– der Warenkorb liefert einen ersten Überblick über den Rechnungsbetrag
– der Warenkorb kann genutzt werden um Rabatte und Gutscheincodes einzulösen
– in jedem gängigen Shopsystem findet sich auch die Integration des Warenkorbs
– ein Produkt kann in Online Shops über einen einfachen Mausklick in den Warenkorb hinzugefügt und später bestellt werden
– der Warenkorb stellt keine endgültige Bestellung dar. Diese erfolgt erst mit den später folgenden Schritten
– der Kunde erhält jederzeit Einblick auf den aktuellen Bestand im Warenkorb

Der Warenkorb ist nicht mehr wegzudenken

Der Warenkorb ist aus Supermärkten weitestgehend verschwunden, ist aus dem E-Commerce aber nicht wegzudenken. Er dient als Fixpunkt bei einer späteren Bestellung und wird von Verbrauchern vollständig akzeptiert.

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